Die Bansamühle: 

Bansamühle Neu-Isenburg (09.2018)

Als die Mühle 1705 auf Betreiben von Andreas Löber gebaut wurde, war sie bitter notwendig für die gerade erst sechs Jahre alte Siedlung der hugenottischen Flüchtlinge. Am Rande der geometrischen Planstadt gelegen, war die Wassermühle lebenswichtiges Funktionsgebäude. Fataler Weise führte der Bach zunehmend weniger Wasser. Im Volk hieß die Mühle deshalb bald „Blitz- und Donnermühle, da sie angeblich nur noch nach heftigen Gewittern zu arbeiten pflegte. Ob hübsch erfunden oder wahre Begebenheit: Schon 1766 kauften jedenfalls der Frankfurter Bankkaufmann Johann Matthias Bansa und sein Compagnon Johann Conrad das Anwesen. Umgeben von einem gepflegten Garten, bot das Barockensemble den passenden Rahmen für illustre Landgesellschaften der Frankfurter Hautevolee. Wie genau das Anwesen seinerzeit aussah, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Wahrscheinlich nutzten Bansa und Conrad das Land im Umfeld der Mühle für landwirtschaftliche Zwecke. Deshalb griff die 1998 eingeleitete Gestaltung und Öffnung des Geländes auch eher barocke Strukturelemente auf, als eine Nachbildung zu versuchen. Das gelingt mit streng geometrischen Beeten, Pavillon, Wasserspiel und symmetrischen Formen sehr ansehnlich. [Textquelle: Regionalpark-RheinMain.de]

Standesamt Bansamühle Neu-Isenburg: 

Trausaal Standesamt Neu-Isenburg

Im beliebten Trausaal in der Bansamühle finden die Trauungen Freitags vormittags zwischen 09.45 Uhr und 12.00 Uhr –  zusätzlich in den Monaten Mai bis September an zwei Samstagen und in den Monaten Oktober bis April an einem Samstag – statt.

Adresse: Bansastraße 29, 63263 Neu-Isenburg – Telefon: 06102 241340

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